Thomas Sternberg | Ihr Landtagskandidat für Münster-Süd
 




   
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20.12.2011, 16:48 Uhr | Übersicht | Drucken
Stammzellenforschung nicht im Haushalt 2012
Zukunft des CARE-Instituts in Münster ungewiss

Für das Centrum für Angewandte Regenerative Entwicklungstechnologie (CARE) sind auch im Jahr 2012 keine Mittel vom Land im Haushalt eingestellt. Die rot-grüne Minderheitsregierung will das europaweit einzigartige Vorhaben nicht unterstützen und riskiert damit einen Verlust des Instituts für Nordrhein-Westfalen. Das befürchten die Münsteraner Landtagsabgeordneten Thomas Sternberg und Josef Rickfelder nach einem Besuch der Nano- und Biotechnologie in Münster am Montag.


„Die Abwanderung der Forschungszentrums wäre für Münster und Nordrhein-Westfalen nicht nur ein wissenschaftlicher Verlust, sondern würde auch die Standortattraktivität in einem erheblichen Maße für Wissenschaftler der Biomedizin reduzieren“, so der Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder.

Auch für Thomas Sternberg ist es nicht nachvollziehbar, wie die Landesregierung den Forschungsstandort Münster so leichtfertig aufs Spiel setzen kann. Er verweist darauf, dass Ministerin Svenja Schulze selbst Münsteranerin ist, dem Forschungszentrum aber keine finanziellen Zusagen für 2012 machen wollte: „Es ist bedauerlich, dass die Landesregierung sich nicht an die Zusagen der Vorgängerregierung gebunden fühlt. Es wird Zeit, dass die Landesregierung die nötigen 60 Millionen zur Anschubfinanzierung in den Haushalt einstellt. Sonst findet Spitzenforschung bald nur noch in Amerika oder Japan statt.“ Die Bundesregierung jedenfalls stehe zu ihrer Zusage, sich an der Anschubfinanzierung mit 20 Millionen Euro zu beteiligen.

Münster bietet eine gute Infrastruktur und ist im Vergleich zu anderen Orten gut aufgestellt. Die beiden Münsteraner Landtagsabgeordneten versprechen, sich in Düsseldorf für das Forschungszentrum einzusetzen und hoffen, dass es in Münster errichtet wird.



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