Thomas Sternberg MdL | Ihr Landtagsabgeordneter für Münster
 

   
Kinder sind Zukunft
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Familie und Kinder


Im Zentralkomitee der Katholiken, in der Mitarbeit an den Sozialerklärungen der Kirchen, in Tagungen und Vorträgen habe ich mich immer wieder mit Familienpolitik befasst. Aber auch privat steht mir das Thema sehr nah. Ich weiß, welch ein Schatz Kinder sind! Aber, mit meinen fünf Geschwistern waren wir in meinem Heimatdorf noch eine Normalität - heute sind meine Frau und ich mit unseren fünf Kindern eine Ausnahme.

Ein Land ohne Kinder ist ein Land ohne Zukunft. Ohne Kinder fehlen dem Land die Grundlagen für künftigen Wohlstand und Sicherheit. Der Staat muss ein fundamentales Interesse an Familien haben, weil sie durch die Erziehung von Kindern Zukunft sichern. Aus vielen Gründen sind wir aber leider in Deutschland seit Jahren an der Spitze der kinderarmen Länder.

Diese Entwicklung ist mittelfristig nicht korrigierbar. Sie ist auch nicht durch Einwanderung korrigierbar. Denn zum einen haben zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer dasselbe demographische Problem wie wir und zum anderen kündigen sich schwere Konflikte an, wenn man glaubt, Menschen importieren zu können wie Geld oder Güter.

Mit der CDU möchte ich helfen, Bedingungen zu schaffen, unter denen Familien sich wieder für Kinder entscheiden können. Dazu gehört vor allem eine ausreichende finanzielle Basis für Familien. Es ist ein Skandal, dass sich Normalverdiener mit mehreren Kindern es nicht leisten können, wirklich frei zwischen Berufstätigkeit und Familienarbeit zu entscheiden. Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Kinder in der Sozialhilfe darf es nach einer Reform der Sozial- und Arbeitslosenhilfe nicht mehr geben.

Eltern sollen sich zwischen der Fortsetzung ihrer Berufstätigkeit oder einer Familienpause frei entscheiden können. Das stellt Anforderungen an die Arbeitswelt und die öffentlichen Einrichtungen gleichermaßen. Weiterführung der Berufstätigkeit, Familienpause oder die dauerhafte Erziehungs- und Familienarbeit sind Alternativen, die es nicht zu bewerten, sondern zu ermöglichen gilt. Wer sich für eine Familienpause entscheidet, soll durch Weiterbildungen so qualifiziert werden, dass der Wiedereinstieg auf der erlernten Stufe selbstverständlich ist.

Die CDU will Ausbau und Qualifizierung der Betreuungseinrichtungen und ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes Ganztagsschulsystem. Die eklatante soziale Chancen-Ungleichheit in der Bildung soll nicht allein durch Betreuung, sondern auch durch ein schulisches Fördersystem bekämpft werden. Darüber hinaus setze ich mich dafür ein, dass die Hilfen für behinderte und benachteiligte Kinder zum Aushängeschild des Landes werden.

   
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