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| 15.12.2008, 14:46 Uhr |
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Vielfalt ist Ergebnis der föderalen Verantwortung für die Kultur
Der Ort war mit Bedacht gewählt: Essen, die Kulturhauptstadt Europas 2010, war Schauplatz des ersten Treffens der kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der CDU-Fraktionen in den deutschen Landesparlamenten. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Manfred Kuhmichel, und der kulturpolitische Sprecher der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion, Thomas Sternberg, hatten sie in die NRW-Metropole eingeladen.
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| Kulturpolitische Sprecher aus ganz Deutschland in der Zeche Zollverein in Essen. |
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Gekommen waren Kulturpolitiker aus Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland, Sachsen-Anhalt, und Thüringen. Im Weltkulturerbe Zeche Zollverein informierte Nordrhein-Westfalens Kultur-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die Gäste über die erfolgreiche Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen gut drei Jahren, nachdem Jürgen Rüttgers zum Ministerpräsidenten gewählt wurde. Seitdem habe die Landesregierung Stück für Stück ihr Versprechen umgesetzt, den Kulturhaushalt des Landes bis zum Ende der Legislaturperiode zu verdoppeln, ergänzte Thomas Sternberg.
"In diesem Jahr beläuft sich der Kulturhaushalt des Landes bereits auf 132 Millionen Euro." Darüber hinaus erläuterte der Vorsitzende Geschäftsführer der Ruhr GmbH, Fritz Pleitgen, die Projekte der Kulturhauptstadt 2010 und den aktuellen Stand der Umsetzung. Am Abend stand der Besuch des Grillo-Theaters und der Austausch mit Intendant Anselm Weber und Chefdramaturg Thomas Laue auf dem Programm.
Dieser erste Erfahrungsaustausch über die Kulturpolitik in den Bundesländern sei ermutigend und bereichernd gewesen, sagten Kuhmichel und Sternberg. Es sei beeindruckend, wie bunt und vielfältig sich die bundesrepublikanische Kulturlandschaft darstelle. Dies sei sicherlich auch ein Ergebnis dessen, dass Kulturpolitik nicht zentral-staatlich verordnet, sondern föderal verankert sei.
Natürlich spielte auch die finanzielle Förderung der Kulturpolitik eine Rolle. Während Nordrhein-Westfalen den Kulturhaushalt bis 2010 auf dann 140 Millionen Euro verdoppelt, denkt die CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt darüber nach, ein Kulturfördergesetz auf den Weg zu bringen, welches das Land Sachsen-Anhalt verpflichtet, ein Prozent der Landeshaushaltsmittel für Kultur zur Verfügung zu stellen.
Aus der Tagung der kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der CDU-Landtagsfraktionen soll eine ständige Einrichtung werden, das haben die Christdemokraten in Essen beschlossen. Die Federführung dafür soll Nordrhein-Westfalen übernehmen. Für das kommende Jahr haben sich die Kulturpolitiker für die Tagung in Thüringen verabredet. |
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