Thomas Sternberg | MdL
 



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Kultur
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Für lebenswerte Städte - aktive Kulturpolitik

Kultur braucht Förderung in ihrer Vielfalt: die Theater, Bibliotheken, Museen, Archive, Musikschulen, ebenso wie die freie Szene, die Chöre und die Brauchtumspflege. Das Neue und Außergewöhnliche entsteht aus der kontinuierlichen Arbeit.

Die Regierungsfraktion hat sich aus diesem Grund zum Ziel gesetzt, den Kulturetat bis zum Ende der Legislaturperiode zu verdoppeln, um die gesamte Bandbreite der Kulturarbeit in NRW unterstützen und fördern zu können.

Eines der primären Ziele der Kulturförderung, das auch in der Koalitionsvereinbarung verankert ist, liegt in der Substanzerhaltung. Wir haben in NRW bereits zahlreiche herausragende Museen, Theater, Archive und viele andere Kultureinrichtungen mit bedeutenden Kunst- und Kulturschätzen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, liegt der Fokus der Kulturförderung in erster Linie auf der Sanierung bereits bestehender Einrichtungen sowie dem Erhalt bedeutender kultureller Arbeiten und Dokumente.

Ein besonderes Augenmerk, das mir als kulturpolitischem Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag besonders wichtig ist, liegt auf dem Erhalt und Schutz des kulturellen Gedächtnisses. Ein Politikfeld mit nachhaltiger Bedeutung, denn ohne eine reflektierte Vergangenheit können Gegenwart und Zukunft nicht gestaltet werden. Gedächtnispolitik definiert vor allem die Verantwortung für das langfristige Bewahren der Informationen. Sie entwickelt ein ganzheitliches Konzept für eine Erinnerungskultur, die aktiviert wird und sich nicht nur in den Sammlungsorten, wie Archiven, Museen, Bibliotheken, niederschlägt, sondern auch im Geschichtsunterricht an den Schulen und den Historischen Wissenschaften zum Tragen kommt.

Die Landesregierung widmet sich aber nicht nur bereits bestehenden Kunst- und Kulturstätten sowie der Förderung unseres kulturellen Gedächtnisses, sondern fördert aktiv und mit Blick in die Zukunft den Kunst- und Kulturstandort NRW sowie die kulturelle Bildung und Arbeit vor Ort.

Wie aktive Kulturarbeit aussehen kann, zeigen folgende Beispiele:

"Kultur und Schule" - Landesprogramm NRW
Theater, Tanz, Musik oder Literatur − Kinder brauchen für ihre umfassende Entwicklung und Bildung Kunst und Kultur. Aus diesem Grund fördert die Landesregierung die künstlerisch-kulturelle Bildung an Schulen unter dem Titel "Kultur und Schule".
www.kulturundschule.de

"Jedem Kind ein Instrument" so heißt eine Bildungsinitiative, die gemeinsam von der Kulturstiftung des Bundes, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. entwickelt wurde. Das Ziel der Kampagne ist es, dass alle Grundschüler im Ruhrgebiet bis zum Jahr 2010 und darüber hinaus ein Instrument ihrer Wahl erlernen. Im Fokus steht dabei vor allem das spielerische Heranführen der Kinder an die Musik sowie das gemeinsame Musiziererlebnis. Getragen wird das Projekt, als dessen Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler fungiert, von der Stiftung Jedem Kind ein Instrument.
www.jedemkind.de

Ruhr.2010 - Kulturhauptstadt Europas
Unter dem Titel Ruhr.2010 repräsentiert im kommenden Jahr die Stadt Essen, stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet, die kulturelle Vielfalt der Metropole. Eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen wird das einmalige Profil des Ruhrgebietes widerspiegeln und unterstreichen − Kunst, Architektur und vor allem das Zusammenspiel von Industrie und neu aufstrebenden Wirtschaftszweigen zeichnen das Ruhrgebiet aus. Und nicht zuletzt der ganz eigene Charme des Ruhrgebiets macht Essen zu einem optimalen Standort für die Kulturhauptstadt Europas.
www2.kulturhauptstadt-europa.de

Die Erfolge im Land und die Erfolge für Münster seit 2005 finden Sie in der linken Menüspalte.

 

   
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